Lucenay-lès-Aix

lucenaydata 600x620Ein wenig zur Geschichte

flaggeFR70x105Nach alten Quellen soll der ursprüngliche Name herkommen von, Luccinius (Latein), oder der Wald von Lucenne. Zur Zeit der Römer führte ein galloromanischer Handelsweg (Straße) durch die Gemeinde von Lucenay.

Vor der Revolution hatte Lucenay 3 Kirchen die von Saint- Gervais (à la Celle) und die Saint- Genest (im Bereich der heutigen Apotheke), welche während der unruhigen Zeit der Revolution verschwanden. Verblieben ist die Kirche „Saint- Romain“.

Schon sehr früh vor der industriellen Revolution hatten sich um Lucenay mehrere Ziegeleien und mehrere Kunstschmieden angesiedelt. Die letzte der 3 Ziegeleien (Coquates) wurde im Jahre 1939 geschlossen.

Im 19. Jahrhundert waren die 5 Mühlen in der Umgebung von Lucenay für die Herstellung von Mehl sehr bekannt. Heute versieht lediglich die Mühle von „Dardault“ noch ihren Dienst und beliefert die Bäckereinen im Ort.

 Braunkohle

Das größte Vorkommen an französischer Braunkohle (geschätzt auf 250 Millionen Tonnen), wurde in den 80er Jahren zwischen Lucenay-lès-Aix und Cossaye entdeckt. Zurzeit wird untersucht, in welcher Weise diese Kohlevorkommen ausgebeutet werden können.

Ein privates Konsortium hatte 2005 den Antrag auf Erteilung der Schürfrechre gestellt. Geplant war die Kohle im offenen Tagebau abzubauen und in einem Wärmekraftwerk von 1000 Megawatt nahe Lucenay zu verarbeiten.

Die Auswirkungen eines solchen Vorhabens konnten einige Bürger aus Lucenay, anlässlich des letzen Partnerbesuchs (Mai 2007) in Waldesch, am Beispiel des rheinischen Braunkohlereviers mit eigenen Augen sehen und begreifen.